Recycling – Filmchen

Ich war schon immer großer Fan der Produktionsvideos in der “Sendung mit der Maus”. Man hat im Leben nur so und so oft die Möglichkeit, Einblicke in diese Dinge zu bekommen, man arbeitet nur in wenigen Betrieben selbst und alles andere bleibt einem irgendwie verschlossen, unzugänglich. Dank Armin Maiwald haben sich da etliche Türen geöffnet – und dank youtube findet man heutzutage fast alles auch im Internet – ich rede jetzt nicht von illegal hochgeladenen urheberrechtlich geschützten, geklauten Filmchen, sondern vom legalen Teil des Angebotes. Da gibt es nämlich auch schon genug.
Beispielsweise zum Thema Kunststoffrecycling (hat die Sendung mit der Maus auch schon behandelt(weitere Beiträge zum Thema rechts vom Film auf youtube), ist aber schon älter).

Die Firma “Neue Herbold” hat so kleine “Imagefilmchen” hochgeladen, mit denen sie sich und ihre Anlagen vorstellen will.
Auch wenn ich keine solche Anlage in meinen Hinterhof stellen möchte, finde ich es durchaus spannend, mir das mal anzusehen.
Falls es dir auch so geht, hier der Link:
Recycling von verschmutzten Kunststoffbehältern

Viel Spaß bei der Horizonterweiterung!

Der Auslöser.

Auf meinem Flyer habe ich angedeutet, was für mich die Beschäftigung mit dem Thema ausgelöst hat, ich will für Interessierte noch einen Link hinterlassen. Wir haben Werner Bootes Film “Plastic Planet” in die Finger bekommen, ich weiß nicht mal mehr von wem und warum, jedenfalls war er da und hinterher konnten wir das Ganze nicht mehr einfach ignorieren.
Dabei ging es mir persönlich gar nicht zuvorderst um den Gesundheitsaspekt. Ich glaube nicht, dass wir da heutzutage noch besonders viel in der Hand haben. Auch wenn ich keinen Mais mehr in Dosen kaufe, auf Kosmetiksachen mit bestimmten Inhaltsstoffen verzichte usw. – mich haben mehr die Themen Meervermüllung (und was dabei an Tieren drauf geht), Recyclingproblematik und vor allem die ganzen unfassbar riesigen Zahlen angesprochen, die im Film und auch danach noch in meiner persönlichen Recherche zutage gekommen sind.

Dazu später mehr. Hier erst mal ein Link zur Webseite von “Plastic Planet” – der Film lohnt sich zum Einstieg auf jeden Fall. Ich verstehe es übrigens so, dass der Film der Auslöser dafür war, dass sämtliche Babyfläschchen aus Polycarbonat (mit Weichmachern) vom Markt genommen wurden.
Ist doch schon mal was.

Plastic Planet – die offizielle Website zum Film

Auf der Website ist auch der Blog von Sandra Krautwaschl verlinkt, deren Buch ich auch empfehlen möchte -> Kein Heim für Plastik

Sicher ist nicht alles für jeden umsetzbar – gerade auf dem Land gestaltet sich manches schwieriger, man muss besser planen – auf der anderen Seite haben wir auf dem Land die Chance, gerade Lebensmittel tatsächlich plastikfrei – ohne Plastiksäcke in der Herstellung und Palettenwickelplastikmüllberge – zu erhalten, wovon der Städter oft nur träumen kann ;-)
Und außerdem ist “ein bisschen Veränderung” doch schon weitaus mehr als “einfach weitermachen wie bisher”.